Streitkräftebasis

Amtshilfe: Bundeswehr unterstützt Flüchtlingsunterkunft

Amtshilfe: Bundeswehr unterstützt Flüchtlingsunterkunft

Datum:
Ort:
Baden-Württemberg
Lesedauer:
2 MIN

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Soldatinnen und Soldaten leisten Amtshilfe im Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Heidelberg. Generalleutnant Martin Schelleis machte sich jetzt vor Ort ein eigenes Bild von ihrer Arbeit.
 

Soldaten verpacken Verpflegung in Beutel

Die Verpflegung wird verpackt. Circa 800 Päckchen werden pro Mahlzeit vorbereitet.
Durch den Ramadan wird viermal am Tag Verpflegung in zwei Schichten für die Flüchtlinge ausgegeben.

Bundeswehr/Dominik Schmid

Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 291 aus Illkirch-Graffenstaden (Frankreich) und des Sanitätsunterstützungszentrums Cochem sind seit letzter Woche im Hilfseinsatz im Ankunftszentrum in Heidelberg. Im Zuge einer Amtshilfe unterstützen sie unter anderem bei der Verpackung und Anlieferung von Verpflegung für 800 Flüchtlinge sowie bei der Ausgabe von Waren des täglichen Bedarfs. Die Sanitätssoldaten leisten ihren Beitrag etwa bei der Sprechstunde oder beim Fieber-Monitoring und sind 24 Stunden, sieben Tage in der Woche für die Bewohner im Medizinischen Zentrum ansprechbar. Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationaler Territorialer Befehlshaber, besucht die „helfenden Hände“ vor Ort.

Essen auf Rädern und ärztliche Versorgung

Ein Arzt in Uniform untersucht einen Patienten, beide tragen Mundschutz

Im medizinischen Zentrum wird durch einen Arzt und einen Sanitätstrupp die tägliche Sprechstunde unterstützt.

Bundeswehr/Dominik Schmid

Für diese ist es ein Einsatz der besonderen Art: Sie leisten Hilfe in der größten Flüchtlingseinrichtung in Baden-Württemberg. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind zwischenzeitlich über 500 Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gestellt worden. Ein solcher Antrag zur Unterstützung in einer Flüchtlingsunterkunft in Heidelberg wurde gebilligt. Die Soldatinnen und Soldaten übernehmen in der Einrichtung gemeinsam mit zivilen Kräften zahlreiche Aufgaben. Sie verpacken circa 800 Verpflegungspakete pro Mahlzeit und liefern diese mit 15 Fahrzeugen in die Unterkünfte der Flüchtlinge. Aufgrund des Ramadans sind das vier Mahlzeiten am Tag. „Meine Soldaten sind hoch motiviert und unterstützen sehr gerne die zivil-militärische Zusammenarbeit“, beurteilt Oberstleutnant Markus Winkler, Kommandeur des Jägerbataillons 291, den Einsatz seiner Soldaten. Unterstützt wird auch im Medizinischen Zentrum. Ein Rettungstrupp und ein Arzt helfen bei der täglichen Sprechstunde, führen in der Isolationsunterkunft das Fieber-Monitoring durch und wirken auch bei der notfallmedizinischen Betreuung mit.

Dank und Anerkennung von Generalleutnant Martin Schelleis

Soldaten mit Kisten voller Verpflegung auf dem Flur eines Hauses

Hilfe, die ankommt: Die Verpflegung wird an die Bewohner des Ankunftszentrums in Heidelberg verteilt.

Bundeswehr/Dominik Schmid

Um sich ein genaueres Bild vom Corona-Hilfseinsatz in Heidelberg zu verschaffen, besuchte Generalleutnant Martin Schelleis die Truppe. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, Oberst Dieter Bohnert, informierte er sich über den Hilfseinsatz und sprach den Soldatinnen und Soldaten Dank und Anerkennung für die Arbeit aus, die sie tagtäglich hochmotiviert leisten. „Ihre Leistungen, die ich hier zu sehen bekommen habe, sind keine Selbstverständlichkeit,“ lobte der ranghöchste Soldat der Streitkräftebasis.

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von Frank Dittrich  E-Mail schreiben

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