„Luftlandefähige Komponente für den Elektronischen Kampf zur Nahunterstützung im Einsatz“: Das geht zunächst weniger flüssig über die Lippen als „KSKKommando Spezialkräfte“ oder „KSMKommando Spezialkräfte der Marine“. Dennoch ist die Schnittmenge zu diesen Spezialkräften groß: Unentdeckt, lautlos und hochwirksam agieren – das alles trifft auch auf LEKE zu. Die Truppe sammelt wichtige Informationen in schwierigen Einsatzsituationen, stört die gegnerische Kommunikation und operiert im Nahbereich von Zielpersonen. Sie ist häufig als Dienstleister für die schon genannten Spezialkräfte in der Bundeswehr im Einsatz und wesentlicher Bestandteil vieler Operationen. Die Öffentlichkeit erfährt von diesen meist nichts, um die militärische Sicherheit und damit den Erfolg der Missionen nicht zu gefährden. Dass L im Kürzel der Einheit macht deutlich, dass sie ebenso wie ihre „Bedarfsträger“ bei Heer und Marine mit dem Flugzeug oder mit Hubschraubern verlegt werden kann. Durch den Absprung per Fallschirm kann sie ein Zielgebiet schnell und unentdeckt erreichen. Das ist essenziell, denn der Einsatzort ist in der Regel nicht erschlossen und gesichert. Der Elektronische Kampf wird dann auf kurze Distanz geführt: Zwischen den LEKE-Trupps und feindlichen Kräften liegen im Extremfall nur wenige Meter. Umso wichtiger ist es daher, schnell und mit größter Sorgfalt zu operieren, da eine Entdeckung schnell zum Scheitern der Mission führen kann.
