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Das Bundeswehr-Sozialwerk: eine attraktive Solidargemeinschaft

Das Bundeswehr-Sozialwerk: eine attraktive Solidargemeinschaft

Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

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Das Bundeswehr-Sozialwerk e.V.eingetragener Verein unterstützt Angehörige der Bundeswehr finanziell und materiell, falls sie ein Handicap haben, unverschuldet in eine Notlage geraten, bei Auslandseinsätzen verwundet worden sind oder Hinterbliebene von gefallenen Soldaten sind.

Ein Soldat beim Sammeln mit einer Spendendose.

Spenden sind neben den Mitgliedsbeiträgen die wichtigste finanzielle Säule des Bundeswehr-Sozialwerks

Bundeswehr/Sebastian Wilke

Das Sozialwerk der Bundeswehr ist zugleich auch ein ganz besonderer Betreiber von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen, ein großer europaweit agierender Reiseveranstalter und ein breit aufgestellter Anbieter von Familien-, Kinder- und Seniorenbetreuung, Sport- und Kulturevents sowie von völkerverbindenden Sprachkursen.

Das Bundeswehr-Sozialwerk wurde 1960 vom damaligen Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß und Beschäftigten der Bundeswehr in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins gegründet. Der Verteidigungsminister übernahm zugleich auch die Schirmherrschaft. Der Verein gehört zu den Sozialwerken der Bundesverwaltung, die in einer Arbeitsgemeinschaft zusammenarbeiten.

Bereits in den Anfangsjahren der Bundeswehr war klar, dass Soldat sein eben kein Beruf wie jeder andere ist und die umfangreichen Fürsorgeleistungen des Dienstherrn nicht alle in Not geratenen Bundeswehrangehörigen rechtzeitig erreichen können. Das Bundeswehr-Sozialwerk nimmt seit jeher Aufgaben der gesundheitlichen, sozialen und kulturellen Betreuung für Angehörige der Bundeswehr und deren Familien wahr. Integriert in die Streitkräfte und Verwaltung der Bundeswehr ist das Bundeswehr-Sozialwerk mit personeller und finanzieller Unterstützung durch den Dienstherrn in jeder Dienststelle vertreten und bekannt. Insgesamt arbeiten mehr als 2.500 Ehrenamtliche mit Unterstützung durch wenige Hauptamtliche eng und kameradschaftlich mit allen Ebenen der Bundeswehr sowie deutschen und Sozialwerken befreundeter Streitkräfte Europas zusammen.

Aufgaben und Angebote

Eine Betreuerin bei Ihrer Arbeit mit einem behinderten Kind.

Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen bewältigen ihren Alltag oft mit Hilfe ihrer Angehörigen. Einige Wochen Pause von der täglichen Routine sind für sie und ihre Familienmitglieder eine verdiente Erholung.

Bundeswehr/ Marcus Rott

Das Bundeswehr-Sozialwerk hilft finanziell und materiell, wenn Menschen in der Bundeswehr unverschuldet in Not geraten oder von einem Auslandseinsatz betroffen sind. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Darüber hinaus unterhält das Bundeswehr-Sozialwerk zahlreiche Hotels, Häuser und Ferienwohnungen und Campingplätze in Deutschland und dem angrenzenden Europa. Speziell angebotene Erholungs- und Freizeitmaßnahmen sind unter anderem:

  • Mutter- / Vater-Kind-Freizeiten,
  • Jugendfreizeiten,
  • Nationale und internationale Jugendfreizeiten/Sprachreisen,
  • Familienfreizeiten,
  • Kulturfahrten für Erwachsene,
  • Seniorenfreizeiten und Freizeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen,
  • CLIMS-Städte- und Individualreisen.

Die Maßnahmen des Bundeswehr-Sozialwerks ergänzen dabei die dem Dienstherrn bzw. Arbeitgeber obliegende Fürsorgepflicht. Das Bundeswehr-Sozialwerk bestreitet seine Ausgaben aus den Beiträgen und Spenden seiner Mitglieder, aus Zuwendungen und aus den Erträgen seiner Einrichtungen.

Mitglied werden können aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, Beamte und Tarifbeschäftige der Bundeswehr, deren Ehepartnerinnen und Ehepartner sowie Kinder von Mitgliedern. Der Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 4,- Euro im Monat. Auszubildende, Beamte im Vorbereitungsdienst, Studenten, Schüler sowie Freiwillig Wehrdienstleistende zahlen 1,- Euro monatlich. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Drei Mal pro Jahr veröffentlicht das Bundeswehr-Sozialwerk ein Mitgliedermagazin, darüber hinaus ein Sonderheft. Weitere Informationen finden Sie auf der der Internetseite des Bundeswehr-Sozialwerks.

von Redaktion Betreuung und Fürsorge 

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